Lena Hörl (sie/ihr, 25 Jahre) studiert im Master Literaturwissenschaft in Berlin und arbeitet in einem Wissenschaftsverlag. Sie interessiert sich für phänomenologische und performative Kunst, insbesondere für den Körper als Bedeutungsträger. Als ihr wiederholt gesagt wurde, dass sie doch ständig über ihren chronischen Beckenbodenschmerz sprechen würde, der sich bei ihr 2020 verschlimmerte, entschied sie sich dazu, nicht mehr nur länger darüber zu sprechen, sondern auch darüber zu schreiben. Im Mai 2026 wird sie bei der Textstatt für junge Erwachsene im Aargauer Literaturhaus Lenzburg teilnehmen, um dort an ihrem Romanprojekt zu arbeiten, das sich umfassend Menstruations- und Endometrioseschmerz widmet.
Lena Hörl
- Erscheint in: Ausgabe 17