Liebe (zukünftige) Autor:innen,
die KLW geht neue Wege: Mehr Kollektiv, mehr Sichtbarkeit von Schreibenden und Redaktion, mehr Freiheit und Diskurs.
Deswegen steht die 16. Ausgabe ganz unter dem Thema Aufbruch:
Aufbruch von bisherigen Strukturen, Aufbruch zu anderen Welten, Aufbruch von Überraschungseiern. Und zum Schluss kommt die Zusammensetzung zu etwas Neuem, etwas Anderem, in dem wir einander vielleicht wirklich finden können.
Wir rufen Euch dazu auf, Euch selbst textlich im Aufbruch zu verlieren!
Viel lässt sich aufbrechen und auf vieles lässt sich brechen, und auch wenn das Wort die inhaltlichen Grenzen verschwimmen lässt, bleibt stets eine gemeinsame Bewegung dahinter, die es zu erhaschen gilt.
Faktuales Schreiben ist keine Voraussetzung; Ihr dürft lyrisch, prosaisch, phantastisch, satirisch oder sonstwie schreiben. Eure Themen dürfen aus der realen Welt genommen oder herbeigeträumt sein. Texte ohne Bezug zu Aufbruch sind weiterhin erlaubt. Wir freuen uns ebenso ungemein und dieses Mal vielleicht auch ganz besonders über Buch-, Lesungs-, Film-, Theaterrezensionen oder Leser:innenliebesbriefe und auch solche mit anderen Emotionen.
Die Einsendefrist ist bis zum 30. September 23:59:59 Uhr.
Kollektiv: Was uns für die Zukunft besonders wichtig ist, ist die Sichtbarkeit des Kollektivs vor und hinter der Literaturzeitschrift Würzburg. Und mit Kollektiv meinen wir uns und Euch! Die Veröffentlichung in der KLW bedeutet also nicht nur, einen Text einzusenden, den die Redaktion für druckenswert befindet, sondern erfordert auch die Bereitschaft, ihn in einen Kontext zu setzen, beispielsweise durch Interviews zu Textinhalten, einer Vorstellung der eigenen Person o.Ä. (hier sei nochmal kurz angemerkt, dass eine anonyme Veröffentlichung weiterhin möglich bleibt, wir wollen trotzdem Diskurs), oder durch Lektorat und Besprechung von Texten, die ebenfalls in Ausgabe 16 erscheinen sollen.
Wichtig: Formalia beachten!
Achtung: Wir weisen darauf hin, dass der/die Autor:in mit der Veröffentlichung seiner/ihrer Werke in einer Ausgabe der Kollektiven Literaturzeitschrift Würzburg der KLW e.V. das Zitieren aus den Werken beispielsweise zur Zwecken der Werbung – zukünftig, zu jeder Zeit, auch wenn die KLW Werbung verachtet – bei namentlicher Nennung zugesteht. Das Urheberrecht verbleibt bei Autor:in.
Mein einziger Rat nun noch zum Beschluss dieser Mail: Habt Spaß!
Die KLW freut sich auf Eure Texte.
Ich freue mich auf Eure Texte
Viel Liebe
Nina