unter kalten klingen trenne ich
zehen und fersen von mir, schiebe
quetsche
breche
die hüfte knackt kaum merklich
über dem zu engen glas
doch die schmale taille schlüpft
fast von selbst hinein
die rippen biegen sich
bald gespalten, schieben sich
feine scherben hinter den schulterblättern
in die mitte und
brechen doch das behältnis nicht
ich dehne und zerre mich, lang
zieht sich mein hals in die länge
wendet sich nach dir
als der schädel fast
berstend verschwindet
da drücke ich mich
gegen die harte wand
bringe mich ins rollen
bis die wandernden wellen mein
krustiges salzhaar wiegen
sehne mich dir entgegen
auf der handfläche zucken noch
zeilen aus losen liebesliedern, ich
bete, die botschaft möge dich finden
während ich warte
auf glänzenden sandkörnern
bis du mich liest