II

Meine Augen sind schwer
Als Kind träumte ich vom Leben
Jetzt sehne ich mich nach dem erwachen
Mein Kopf steckt in der Dunkelheit der Nacht
Das Licht zwischen meinen Wimpern soll mich in die Realität kitzeln
Bis die Sonne mich aus den Träumen reist, die ich in Einsamkeit und Verzweiflung errichtete

Der Schmerz der Vergangenheit jagt mich
Egal wohin, wie schnell
Das unzureichende Gefühl treibt mich voran

Das Leben zieht an mir vorbei
Viel zu laut, viel zu langsam
Ein Film bei dem ich schlafe
Aber welchen ich doch schon kenne

Menschen ziehen an mir vorbei
Unberührt
Mein Kopf ist schwer
Meine Augen geschlossen

Der Traum lässt mich nicht schlafen

Erholung ist eine Erinnerung

Selbsthass ist das Ambrosia welches ich trinke, ohne Achtung für mich

Romantik in meinen Gedanken
Ablehnung in meinen Worten
Die Angst eines verlorenen Kindes in meinem Handeln

Die Träume die leere Metaphern meiner Umwelt sind, haben mich an die Grenzen getrieben
Der Abgrund leuchtet