Ausgabe 02

  • 21/01/2021

Inhaltsverzeichnis

Vorwort #2

Ertappt! – Oh nein, ich gebe alles zu! Wir machen keine Werbung. Keine Werbung für Dinge. Keine Werbung für Menschen. Die Texte spiegeln nicht unsere Meinungen wider, denn unsere Meinungen sind unergründlich. Nicht ein Wort entspricht unserer Position. So und nur so bleiben wir für euch unantastbar. Ich bitte um Toleranz, Verständnis und Duldung der Tatsache, dass wir keine reine Belletristik-Zeitschrift sind. Es tut mir leid, euch damit enttäuschen zu müssen, ich denke ihr seid mindestens so desillusioniert darüber, wie ich es bin. Doch wer bin ich denn? Verfasser des Vorworts, klar. Aber auch Redakteur, ganz richtig. Die Abstimmungen über die Aufnahme der Texte wurden von mir in höchstem Maße beeinflusst! So wurden selbstredend auch meine eigenen Texte in die Zeitschrift platziert, wie denn auch nicht? In der Tat sind auch die anonymen Werke von mir, jetzt ist es raus. Und alle anderen auch. Die Namen der Autor*innen sind alle erfunden. Pseudonyme. Gründlich elaboriert und vielleicht, eventuell, womöglich ein bisschen von realen Individuen inspiriert. Den Personenkult Marco Bötsch gibt es nicht, denn auch Marco Bötsch bin in Wahrheit ich: Peter Sipos. Ach ja, und das Nachwort ist natürlich auch mein Werk. Hiermit heiße ich euch also alle peterlich willkommen in der zweiten Ausgabe der Peter Sipos Literatur Zeitschrift. Denn wie Peter Sipos einst sagte: „Jede Zeitschrift stammt von mir. Jedes Buch stammt von mir. Alles stammt von mir.“


Abgrund

I. Abgrund

Bilder aus der Stille strahlen
schleppend schön
hinauf zu uns, die wir noch kommen
werden
und zeigen die, die längst vergangen sind
in ihren schönsten Tagen.

Ein Fluss im Abendlicht
– er streicht dahin, ganz sacht und weit
und voller
dunklem
Glühen.


Nachwort #2

Nachwort und Dankeschön.

Nach einer schweißtreibenden Redaktionssitzung und Zerrüttung über die verschiedensten Einsendungen haben wir es tatsächlich geschafft. Die Ausgabe #2 steht! Und in ihr all die kreativen Spinnereien, ja das Herzblut der AutorInnen. Da fehlt, schätze ich, nur noch eins: ein Nachwort!

Aber, wie schreibt man das eigentlich? – und wer liest das überhaupt? Von der überschaubaren Menge an Leuten, welche diese Zeitschrift auf dem ein oder anderen Weg in die Hand bekommen haben, würde ich sagen … vielleicht die Hälfte. Wenn überhaupt. Falls du aber zu diesem tapferen Kreis gehörst, welcher unsere Formelsammlung hübsch aneinander gereihter Wörter durchgekaut, hinuntergeschluckt und mehr oder weniger verdaut hat:

Danke! – im Namen des ganzen KLW-Teams.

Ohne euch Leser wäre die KLW nur ein sinnloses, seelenloses Konstrukt; eine Website, die nicht Suchmaschinen optimiert ist, verrottend, auf der zweiten Seite der Google Ergebnisse. Noch ein weiteres, dickes Dankeschön an die AutorInnen! Ihr macht die Zeitschrift.

Und zum Schluss: Wie hat’s dir getaugt? Lass uns wissen, ob und was dir gefallen hat, und bei was du dir einfach nur dachtest: „Geh scheißen!“

Wenn’s was für dich war, erzähl deinen Freunden davon! Wenn’s nichts für dich war, geb’ die KLW vielleicht an deine Schwiegermutter weiter – oder mach’s nach Manier des Altkanzlers Schmidt:

„Am liebsten entzünde ich meine Zigarette mit einer zerrissenen Seite der KLW. Tschaka!“

In diesem Sinne, Macht’s gut und hoch die Tassen,
David, in Vertretung der KLW