Weiß brennt das Licht
auf die Küsten der Stadt.
Dein Mund erfragt zärtlich
wie sandig die Schicht
der Brandung, wie satt
der Kragen, der Samtstich.

Niederungen
vormals ebener Glut
durch Wasser gebrandet
im Strand. Landrippen
befragen die Flut.
Was treibt und was landet?

Abtragung droht
an den Hängen aus Kritt.
Ein einsamer Reiher
reckt Schwingen dem Sud,
die Wellen im Blick.
Was schwemmt sich, mein Reiher?

Heiß ist der Sand
und die Lippen aus Salz
an trunk’nem Gefieder,
an bröckelndem Samt
die ebbende Balz
und des Meeres Gezitter.