Bin alleine in meiner Wohnung. Beschließe, nackt zu sein. Lege mich nackt auf den Boden. Ein komisches Gefühl. Ich stehe auf und ziehe die Jalousien zu, dann lege ich mich wieder hin. Das komische Gefühl ist weg.
Der Boden ist kalt, und wenn ich mich auf die Seite lege, muss ich aufpassen, nichts von den Sockenfusseln einzuatmen. Fusseln sind schlecht für die Gesundheit. Klamotten sind schlecht für die Gesundheit.
Sitze nackt am Tisch und notiere meine Erlebnisse. Wenn ich mich aufrichte, zieht sich mein Penis zusammen. Wenn ich mich zurücklehne, bekommt er wieder seine volle Größe. Das ist mir neu. Ich ruckel auf meinem Stuhl vor und zurück, um meinen Penis beim Wachsen und Schrumpfen zu begutachten. Ich besitze einen wundervollen Penis.
Stehe nackt vor dem Spiegel. Das Aussehen macht nicht viel her, und wenn ich so an Werbung denke, weiß ich auch, warum: Ich setze mich nicht in Szene.
Nach einigen Versuchen, mich in Szene zu setzen wird mir klar, dass die Szene wohl nichts für mich ist. Lege mich wieder nackt auf den Boden.
Mein Penis geht mir nicht aus dem Kopf. Setze mich nackt an den Tisch.
Es gibt Blutpenisse und Fleischpenisse. Bei einem Blutpenis wird man zuerst enttäuscht und dann überrascht. Das Internet ist voll von Penissen. Sitze nackt vor meinem Laptop und begutachte Penisse. Über Sexualität lässt sich reden.